<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    
    <title>John T. Lobster - snips</title>
    <link>http://www.solvitur.de/</link>
    <description>solvitur ambulando...</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 1.6 - http://www.s9y.org/</generator>
    <pubDate>Wed, 08 Dec 2010 17:32:40 GMT</pubDate>

    <image>
        <url>http://www.solvitur.de/templates/bulletproof/img/s9y_banner_small.png</url>
        <title>RSS: John T. Lobster - snips - solvitur ambulando...</title>
        <link>http://www.solvitur.de/</link>
        <width>100</width>
        <height>21</height>
    </image>

<item>
    <title>Friedrich Hollaender - Stroganoff</title>
    <link>http://www.solvitur.de/archives/29-Friedrich-Hollaender-Stroganoff.html</link>
            <category>snips</category>
    
    <comments>http://www.solvitur.de/archives/29-Friedrich-Hollaender-Stroganoff.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.solvitur.de/wfwcomment.php?cid=29</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.solvitur.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=29</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (John Lobster)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;div style=&quot;background: url(&#039;/uploads/xmas8.png&#039;) no-repeat scroll 0 0 transparent;display: inline-block; width:100%;height: 100px;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;float: right;text-align:left !important;margin-left: 100px;&quot;&gt;Dieses ungewöhnliche Gericht &lt;em&gt;&amp;#8217;Würstchen Stroganoff&amp;#8217;&lt;/em&gt; war eines jener geheimnisvollen Gerichte meiner Kindheit, die mir auch heute noch das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Ach, ein Gedicht von einem Gericht! Und es schmeckte nie so gut als wie zuhaus! Ich glaube, mit seinem Klang nach fernem Osten, regte es schon früh meine spätere Reiselust an...! Erst später erfuhr ich die eigentliche Herkunft, demzufolge wir heute einen Leckerbissen via Liedtext zum Besten geben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;

&lt;table cellspacing=&quot;0&quot; style=&quot;margin-top:50px;color:#333;vertical-align:top;border-collapse: collapse; border-spacing: 0; width:100%; font-family: &#039;Droid Sans Mono&#039;,serif; font-size: 12.6px; font-style: italic; font-weight: 500; text-align:center; letter-spacing: 0.112em;&quot;&gt;
&lt;tr&gt;   
&lt;td style=&quot;padding-top:20px;&quot;&gt;» Stroganoff,&lt;br /&gt;
ein Großfürst einst am Zarenhof, -&lt;br /&gt;
wo sonst -&lt;br /&gt;
war ein eifersüchtger Gatte,&lt;br /&gt;
der in Omsk&lt;br /&gt;
gleich bei Imsk&lt;br /&gt;
um die Ecke rum von Umsk&lt;br /&gt;
ein Großes Gut -&lt;br /&gt;
was für&amp;#8217;n Gut? -&lt;br /&gt;
so ein Gut -&lt;br /&gt;
na, schon Gut -&lt;br /&gt;
kurz und Gut, ein Gut von tausend Seelen hatte. -&lt;br /&gt;
Wieso Seelen? -&lt;br /&gt;
Lassen Sie mich erzählen,&lt;br /&gt;
das ist russisch, echt russisch.&lt;br /&gt;
Jeder Russe, der hat Seelen.&lt;br /&gt;
Was weiß ich.&lt;br /&gt;
Hei, hei. «&lt;/td&gt;
&lt;td style=&quot;padding-bottom:20px;&quot;&gt;» Und auf dem Gut,&lt;br /&gt;
seinem Gut, da in Omsk&lt;br /&gt;
gleich bei Imsk&lt;br /&gt;
um die Ecke rum von Umsk&lt;br /&gt;
lebte auch seine schöne Frau.&lt;br /&gt;
Wo sonst?&lt;br /&gt;
Und daß sie schön war wußte er&lt;br /&gt;
und außerdem noch Piotzkoroff&lt;br /&gt;
und Krotzkuloff&lt;br /&gt;
und Rotzkuloff&lt;br /&gt;
und Schutzkinoff&lt;br /&gt;
und Schrutzkinoff&lt;br /&gt;
und ganz besonders Schmutschkinoff.&lt;br /&gt;
Ziemlich viele wußten dieses ziemlich gut&lt;br /&gt;
von dem Gut. -&lt;br /&gt;
Ist das gut? -&lt;br /&gt;
Gar nicht gut,&lt;br /&gt;
aber echt russisch.&lt;br /&gt;
Hei, hei. «&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;font-weight: bold;border:1px solid #800033;padding: 4px 0;&quot;&gt; ( Ballett ) &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;   
&lt;td style=&quot;padding-top:20px;&quot;&gt;» Stroganoff&lt;br /&gt;
hat viel zu tun am Zarenhof. -&lt;br /&gt;
Wo sonst. -&lt;br /&gt;
Und zuhaus bleibt seine Schuschka,&lt;br /&gt;
bleibt in Omsk&lt;br /&gt;
gleich bei Imsk&lt;br /&gt;
nicht nur vierzehn Werst von Umsk.&lt;br /&gt;
Nicht viel los da in Omsk,&lt;br /&gt;
nicht in Imsk&lt;br /&gt;
und nicht in Umsk.&lt;br /&gt;
Ganzen Tag liegt sie im Bett,&lt;br /&gt;
das arme Mütterchen. -&lt;br /&gt;
Wieso Mütterchen? -&lt;br /&gt;
Fragen Sie Tolstoi.&lt;br /&gt;
Das ist russisch, echt russisch.&lt;br /&gt;
Jeder Russe ist ein Mütterchen.&lt;br /&gt;
Was weiß ich.&lt;br /&gt;
Hei, hei. «&lt;/td&gt;
&lt;td style=&quot;padding-bottom:20px;&quot;&gt;» Doch auf dem Gut,&lt;br /&gt;
dem Nachbargut&lt;br /&gt;
nicht in Omsk,&lt;br /&gt;
und nicht in Umsk,&lt;br /&gt;
bischen weiter weg in Imsk&lt;br /&gt;
lebt besagter Schmutschkinoff&lt;br /&gt;
ein Schwein.&lt;br /&gt;
Und eines Tages spannte er&lt;br /&gt;
vor seinen Schlitten&lt;br /&gt;
die schwarze Stute Schdrasnucha,&lt;br /&gt;
die braune Stute Schrasnucha&lt;br /&gt;
und Lasnucha&lt;br /&gt;
und Jasnucha&lt;br /&gt;
und vorneweg noch Krasnucha&lt;br /&gt;
und er knallte mit der Peitsche&lt;br /&gt;
und fuhr stracks zu schönen Schuschka&lt;br /&gt;
auf das Gut. -&lt;br /&gt;
Ist das gut? -&lt;br /&gt;
Gar nicht gut,&lt;br /&gt;
aber echt russisch.&lt;br /&gt;
Hei, hei. «&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;font-weight: bold;border:1px solid #800033;padding: 4px 0;&quot;&quot;&gt; ( Ballett ) &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;/div&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.solvitur.de/archives/29-Friedrich-Hollaender-Stroganoff.html#extended&quot;&gt;&quot;Friedrich Hollaender - Stroganoff&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 08 Dec 2010 15:36:52 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.solvitur.de/archives/29-guid.html</guid>
    <category>Essen</category>
<category>Liedgut</category>
<category>Reisen</category>

</item>
<item>
    <title>Antikes bloggen</title>
    <link>http://www.solvitur.de/archives/26-Antikes-bloggen.html</link>
            <category>snips</category>
    
    <comments>http://www.solvitur.de/archives/26-Antikes-bloggen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.solvitur.de/wfwcomment.php?cid=26</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.solvitur.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=26</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (John Lobster)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;div style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;h2&gt;Sokrates Mainomenos&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
Die Dialogen des Diogenes von Sinope&lt;/h2&gt;
&lt;h5&gt;aus einer alten Handschrift, von Christoph Martin Wieland&lt;br /&gt;
Leibzig 1770&lt;/h5&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;samp&gt;» Wie ich auf den Einfall komme, meine Begebenheiten, meine Beobachtungen, meine Empfindungen, meine Meynungen, meine Träumereyen, meine Thorheiten, — euere Thorheiten, und — die Weisheit, die ich vielleicht aus beyden gelernt habe, zu Papier zu bringen, das - sollte gleich das erste seyn, was ich euch sagen wollte, wenn ich nur erst Papier hätte, worauf ich schreiben könnte. — Doch, Papier könnten wir leicht entbehren, wenn wir nur Wachstafeln, oder Baumrinden, oder Häute, oder Palmblätter hätten! — und in Ermanglung deren möchten es weisses Blech, Marmor, Elfenbein, oder gar Backsteine thun; denn auf alle diese Dinge pflegte man ehmals zu schreiben, als es noch mehr darum zu thun war dauerhaft als viel zu schreiben: — Aber unglücklicher Weise habe ich von allen diesen Schreibmaterialien nichts, und wenn ich sie auch hätte, so würd&amp;#8217; ich sie nicht gebrauchen können, weil ich weder Feder noch Griffel, noch irgend ein anderes Instrument dazu habe, als dieses Stückchen Kreide. — Es ist ein schlimmer Handel! — Aber wie machte ichs, wenn gar nichts von allen diesen Dingen in der Welt wäre? Nicht schreiben wäre wohl das kürzeste Mittel; aber schreiben will ich nun, das ist beschlossen. — In den Sand schreiben? — Es gienge an; ich kenne zwey bis dreyhundert junge und alte Schriftsteller, denen ich, weil sie doch nun einmal schreiben wollen, wie ich, — oder vielleicht schreiben müssen, — diese Methode bestens empfohlen haben wollte. Allein sie hat bey allen dem ihre Unbequemlichkeiten. — &lt;/samp&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;samp&gt;&lt;!-- s9ymdb:76 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;294&quot;  src=&quot;http://www.solvitur.de/uploads/Gerome-Diogenes.jpg&quot;  alt=&quot;diogenes in der tonne&quot; /&gt;Dummkopf! daß ich mich nur einen Augenblick besinne, eh ich sehe, daß meine Tonne geräumig genug ist, eine ganze Iliade zu fassen, in so fern ich klein genug schreiben könnte. An meine Tonne will ich schreiben! — Ihre Seitenwände sind ohnehin so nackt, ohne Schnitzwerk, ohne Vergoldung, ohne Tapeten, ohne Mahlereyen; in der That, gar zu kahl. — Bin ich nicht so gut als der Wurm, aus dessen gesponnenem Schleime man diese Gewebe macht, womit unsre neuen Argonauten ihre Säle kleiden? - Der Wurm spinnt sich sein Haus selbst; ich beneide ihn darum; das ist mehr als ich kann. Aber ich kann doch mein Haus mit meinen eignen Hirngespinnsten tapezieren, und das will ich, wenigstens so lange dieses Stückchen Kreide dauert. «&lt;/samp&gt;&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wuff!&lt;/strong&gt; &lt;img src=&quot;http://www.solvitur.de/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; &lt;h3&gt;»Ich suche einen Menschen!«&lt;/h3&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 04 Dec 2010 12:15:37 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.solvitur.de/archives/26-guid.html</guid>
    <category>Antike</category>
<category>Diogenes</category>
<category>Freiheit</category>
<category>Leben</category>
<category>Literatur</category>
<category>Schreiben</category>

</item>
<item>
    <title>Ja, ja, das kommt von das</title>
    <link>http://www.solvitur.de/archives/27-Ja,-ja,-das-kommt-von-das.html</link>
            <category>snips</category>
    
    <comments>http://www.solvitur.de/archives/27-Ja,-ja,-das-kommt-von-das.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.solvitur.de/wfwcomment.php?cid=27</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.solvitur.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=27</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (John Lobster)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;div style=&quot;background: url(&#039;/uploads/nikol6.png&#039;) no-repeat scroll 0 0 transparent;display: inline-block; width:100%;height: 100px;&quot;&gt;
&lt;h2&gt;Diogenes und die bösen Buben von Korinth&lt;/h2&gt;&lt;h5&gt;von Wilhelm Busch&lt;/h5&gt;&lt;/div&gt;

&lt;table cellspacing=&quot;0&quot; style=&quot;color:#333;vertical-align:top;top:0;border-collapse: collapse; border-spacing: 0; width:100%; font-family: &#039;Droid Sans Mono&#039;,serif; font-size: 12.6px; font-style: normal; font-weight: 500; letter-spacing: 0.112em;&quot;&gt;
&lt;tr&gt;   
&lt;td&gt;&lt;!-- s9ymdb:77 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;margin-top: 10px;&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;201&quot;  src=&quot;http://www.solvitur.de/uploads/WB_diogenes_1.jpg&quot;  alt=&quot;Wilhelm Busch: Diogenes 1&quot; /&gt;
» Nachdenklich liegt in seiner Tonne&lt;br /&gt;Diogenes hier an der Sonne. «&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;&lt;!-- s9ymdb:78 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;margin-top: 10px;&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;201&quot;  src=&quot;http://www.solvitur.de/uploads/WB_diogenes_2.jpg&quot;  alt=&quot;Wilhelm Busch: Diogenes 2&quot; /&gt;
» Ein Bube, der ihn liegen sah,&lt;br /&gt;Ruft seinen Freund; gleich ist er da. «&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;!-- s9ymdb:79 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;margin-top: 10px;&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;201&quot;  src=&quot;http://www.solvitur.de/uploads/WB_diogenes_3.jpg&quot;  alt=&quot;Wilhelm Busch: Diogenes 3&quot; /&gt;
» Nun fangen die zwei Tropfen&lt;br /&gt;Am Fasse an zu klopfen. «&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;&lt;!-- s9ymdb:80 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;margin-top: 10px;&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;201&quot;  src=&quot;http://www.solvitur.de/uploads/WB_diogenes_4.jpg&quot;  alt=&quot;Wilhelm Busch: Diogenes 4&quot; /&gt;
» Diogenes schaut aus dem Faß&lt;br /&gt;Und spricht: ›Ei, ei, was soll denn das!?‹ «&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.solvitur.de/archives/27-Ja,-ja,-das-kommt-von-das.html#extended&quot;&gt;&quot;Ja, ja, das kommt von das&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 06 Dec 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.solvitur.de/archives/27-guid.html</guid>
    <category>Busch</category>
<category>Dichter</category>
<category>Diogenes</category>
<category>Freiheit</category>
<category>Gedicht</category>
<category>Schicksal</category>

</item>
<item>
    <title>KANN EIN ESEL TRAGISCH SEIN?</title>
    <link>http://www.solvitur.de/archives/18-KANN-EIN-ESEL-TRAGISCH-SEIN.html</link>
            <category>snips</category>
    
    <comments>http://www.solvitur.de/archives/18-KANN-EIN-ESEL-TRAGISCH-SEIN.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.solvitur.de/wfwcomment.php?cid=18</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.solvitur.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=18</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (John Lobster)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&lt;em&gt;– Daß man unter einer Last zu Grunde geht, die man weder tragen, noch abwerfen kann? ... Der Fall des Philosophen.&quot;&lt;/em&gt; (Friedrich Nietzsche, Götzen-Dämmerung)
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Oder anders:
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&lt;img width=&quot;236&quot; height=&quot;202&quot; border=&quot;0&quot; hspace=&quot;5&quot; align=&quot;left&quot; src=&quot;http://www.solvitur.de/uploads/i-ah.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;em&gt;&amp;#8220;Der alte graue Esel, I-Ah, stand allein in einem distelbewachsenen Winkel des Waldes, die Vorderbeine gespreizt, den Kopf auf eine Seite gelegt, und dachte über alles nach. Manchmal dachte er traurig bei sich: Warum?, und manchmal dachte er: Wozu?, und manchmal dachte er: Inwiefern? -, und manchmal wußte er nicht so recht, worüber er nachdachte.&amp;#8221;&lt;/em&gt; (Alan Alexander Milne, Pu der Bär, Übersetzung: Harry Rowohlt)
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Daß dieser Esel hochgradig gefährdet ist, ist offensichtlich. Was bleibt ihm, um dieser Gefahr zu entgehen? Die wahren Esel meinen: nur das Denken. Und da sie dennoch wissen, daß es nichts als ebendieses war, was sie in ihre Malaise hineinbugsiert hat, denken und proklamieren sie allgemein, daß die Hinausbugsierung nichts anderes leisten kann als das sich denkend selbst abschaffende Denken.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Schafft das Denken sich also nicht selbst ab, bleibt aber das o.g. Problem bestehen. Die bekanntesten Auswege daraus sind Dogmatismus und Zynismus. Oder aber, als dessen notwendige Kritik, die postmoderene Variante des lachenden Dritten, die allzuoft mit der Art des Zugriffs auf die gegebene Sache auch diese selbst, ohne es selbst zu merken, verloren gibt. Die lachende Magd substituiert den Philosophen, ersetzt nicht seine Arbeit, und wer anderes behauptet ist entweder selbst Magd oder doch wieder Zyniker. Ihre Arbeit hätte, um auf sie heute sich berufen zu dürfen, sein sollen, den Philosophen selbst zum lachen zu bringen (worauf er, meinetwegen, wer diese Pointe braucht, soll sie haben, in den Brunnen fiel). Womit schon wieder [...] die Frage gestellt ist, wie es heute möglich ist, kritisch und dennoch nicht zynisch zu denken.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&lt;div align=&quot;right&quot; style=&quot;font-size:10px;&quot;&gt;Gefunden unter:  Theater &amp;amp; co. im Ruhrgebiet - Ausgabe 13&lt;br /&gt;http://www.kulturserver.de/cgi-bin/view_korrespondent?id=584&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;table cellspacing=&quot;0&quot; style=&quot;border-collapse: collapse; border-spacing: 0; width:80%;&quot;&gt;
&lt;tr&gt;&lt;th&gt;Oder man hat einen Freund.&lt;br /&gt;Wie Eeyore Winnie the Pooh:&lt;/th&gt;&lt;th&gt;In Harry Rowohlts mehr als kongenialer Übersetzung&lt;br /&gt;lautet dieses Puh-Gedicht:&lt;/th&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;padding-top:16px;vertical-align:middle;white-space:nowrap;&quot;&gt;&lt;em&gt;
Cottleston, Cottleston, Cottleston Pie.&lt;br /&gt;
A fly can´t bird, but a bird can fly.&lt;br /&gt;
Ask me a riddle and I reply:&lt;br /&gt;
Cottleston, Cottleston, Cottleston Pie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cottleston, Cottleston, Cottleston Pie,&lt;br /&gt;
A fish can´t whistle and neither can I.&lt;br /&gt;
Ask me a riddle and I reply:&lt;br /&gt;
Cottleston, Cottleston, Cottleston Pie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cottleston, Cottleston, Cottleston Pie,&lt;br /&gt;
Why does a chicken, I don´t know why.&lt;br /&gt;
Ask me a riddle and I reply:&lt;br /&gt;
Cottleston, Cottleston, Cottleston Pie.&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td style=&quot;padding-top:16px;vertical-align:middle;white-space:nowrap;&quot;&gt;&lt;em&gt;
Fragen, Fragen, immer nur Fragen.&lt;br /&gt;
Es kann der Käfer den Specht nicht ertragen.&lt;br /&gt;
Gib mir ein Rätsel auf; ich werde sagen:&lt;br /&gt;
&amp;#8217;Da mußt du jemand anders fragen&amp;#8217;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen, Fragen, immer nur Fragen.&lt;br /&gt;
Ein Fisch kann nicht pfeifen, und ich kann nicht klagen.&lt;br /&gt;
Gib mir ein Rätsel auf; ich werde sagen:&lt;br /&gt;
&amp;#8217;Da mußt du jemand anders fragen&amp;#8217;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen, Fragen, immer nur Fragen.&lt;br /&gt;
unsichtbar wird der Honig im Magen&lt;br /&gt;
Gib mir ein Rätsel auf; ich werde sagen:&lt;br /&gt;
&amp;#8217;Da mußt du jemand anders fragen&amp;#8217;. &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 18 Dec 2005 11:03:08 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.solvitur.de/archives/18-guid.html</guid>
    <category>Denken</category>
<category>Eeyore</category>
<category>Esel</category>
<category>Literatur</category>
<category>Nietzsche</category>
<category>Philosophie</category>
<category>Pu der Bär</category>
<category>Rowohlt</category>
<category>Winnie the Pooh</category>

</item>
<item>
    <title>In memoriam Robert K. Merton (04.07.1910- 23.02.2003)</title>
    <link>http://www.solvitur.de/archives/5-In-memoriam-Robert-K.-Merton-04.07.1910-23.02.2003.html</link>
            <category>snips</category>
    
    <comments>http://www.solvitur.de/archives/5-In-memoriam-Robert-K.-Merton-04.07.1910-23.02.2003.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.solvitur.de/wfwcomment.php?cid=5</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.solvitur.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=5</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (John Lobster)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nachruf von Prof. Dr. &lt;i&gt;Erwin K. Scheuch,&lt;/i&gt; Köln [KZfSS, 55, 2003: 406-409]
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Robert K. Merton war der einflussreichste Soziologe der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Seine Reputation übertraf bereits zu dessen Lebzeiten diejenige von Talcott Parsons, der als der eigentliche Star der amerikanischen Soziologie galt. Da Merton sich als empirischer Soziologe verstand, ist es angemessen, ein solches Urteil auch empirisch zu unterfüttern.&lt;/p&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.solvitur.de/archives/5-In-memoriam-Robert-K.-Merton-04.07.1910-23.02.2003.html#extended&quot;&gt;&quot;In memoriam Robert K. Merton (04.07.1910- 23.02.2003)&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 03 May 2004 00:13:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.solvitur.de/archives/5-guid.html</guid>
    <category>Erziehung</category>
<category>Formel</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Lehrer</category>
<category>Märchen</category>
<category>Merton</category>
<category>Nobelpreis</category>
<category>Schüler</category>
<category>Serendipity</category>
<category>Soziologie</category>
<category>Tod</category>
<category>Weltkrieg</category>
<category>Wissenschaft</category>

</item>
<item>
    <title>Wer nicht sucht, wird doch finden - in honour to s9y</title>
    <link>http://www.solvitur.de/archives/6-Wer-nicht-sucht,-wird-doch-finden-in-honour-to-s9y.html</link>
            <category>snips</category>
    
    <comments>http://www.solvitur.de/archives/6-Wer-nicht-sucht,-wird-doch-finden-in-honour-to-s9y.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.solvitur.de/wfwcomment.php?cid=6</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.solvitur.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=6</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (John Lobster)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;img width=&quot;73&quot; height=&quot;110&quot; border=&quot;0&quot; hspace=&quot;5&quot; align=&quot;left&quot; src=&quot;http://www.solvitur.de/uploads/pincebook.serendipityThumb.gif&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Serendipity&lt;/b&gt; – Über die Lehre, mal insgesamt ein wenig Ruhe zu geben und dann plötzlich Maßgeblichkeiten wie Tesa-Film, Amerika oder Eric Cantona zu entdecken.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;von Wolf Lepenies, entnommen aus der Süddeutschen Zeitung vom 03.05.2003&lt;/p&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.solvitur.de/archives/6-Wer-nicht-sucht,-wird-doch-finden-in-honour-to-s9y.html#extended&quot;&gt;&quot;Wer nicht sucht, wird doch finden - in honour to s9y&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 29 Jun 2004 00:15:28 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.solvitur.de/archives/6-guid.html</guid>
    <category>Amerika</category>
<category>Demokratie</category>
<category>England</category>
<category>Finden</category>
<category>Gefahr</category>
<category>Kolumbus</category>
<category>Kritik</category>
<category>Literatur</category>
<category>Märchen</category>
<category>Merton</category>
<category>Newton</category>
<category>S9y</category>
<category>Serendipity</category>
<category>Soziologie</category>
<category>Spanien</category>
<category>Suchen</category>
<category>Walpole</category>
<category>Wissenschaft</category>
<category>Wort</category>

</item>
<item>
    <title>Wie man Sex im Internet sucht</title>
    <link>http://www.solvitur.de/archives/17-Wie-man-Sex-im-Internet-sucht.html</link>
            <category>snips</category>
    
    <comments>http://www.solvitur.de/archives/17-Wie-man-Sex-im-Internet-sucht.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.solvitur.de/wfwcomment.php?cid=17</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.solvitur.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=17</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (John Lobster)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&lt;b&gt;Die Chronik einer sündigen Nacht von Umberto Eco&lt;/b&gt;     	
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Wer das Internet zu erkunden beginnt, geht meist sofort daran, sich mit Playboy und Penthouse in Verbindung zu setzen. Und wer das einmal getan und sich die Ausklappseiten mit den Häschen der letzten zwei Monate auf den Bildschirm geholt hat, läßt&amp;#8217;s in Zukunft bleiben, denn - wie groß und hochauflösend der Bildschirm auch sein mag - es ist leichter und befriedigender, sich das Heft am Kiosk zu kaufen. Doch gewöhnlich erzählen einem die Freunde, sie hätten irgendwo unerhörte Bilder gefunden, und so versucht man es auch mal, sei&amp;#8217;s auch nur, um zu beweisen, daß man ein guter &amp;#8220;Surfer&amp;#8221; ist.&lt;/p&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.solvitur.de/archives/17-Wie-man-Sex-im-Internet-sucht.html#extended&quot;&gt;&quot;Wie man Sex im Internet sucht&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 20 Mar 2005 10:59:23 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.solvitur.de/archives/17-guid.html</guid>
    <category>Finden</category>
<category>Internet</category>
<category>Serendipity</category>
<category>Sex</category>
<category>Suchen</category>

</item>

</channel>
</rss>
