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So kommts....

Jul 2004
27

Eine Legende über die Entstehung der Baobab (Madagaskar):


»Am achten Tag der Schöpfung kam der Baobab zu Gott und weinte bitterlich: “Alle Pflanzen um mich herum tragen wunderschöne Blüten und Blätter zur Schau und ich? Nur ein langweiliges Graugrün und alle finden mich hässlich.” Daraufhin gab ihm der Herr eine wunderschön glänzende Rinde. Aber der Baobab war es nicht zufrieden und war weiter traurig: “Alle Pflanzen dienen einem Zweck, nur ich bin völlig zwecklos!” Seufzend bot ihm Gott an, Wasser zu speichern und gleichzeitig, den Tieren und Menschen in Trockenzeiten mit seiner Rinde und seinen Früchten als Nahrung zu dienen. Der Baobab nahm diese Eigenschaft an, aber dankbar war er nicht: “Warum kann ich nicht der erste aller Bäume sein?” Da wurde der Herr wütend, packte den Baobab an seinem glänzenden Stamm, riss ihn aus der Erde und steckte ihn mit der Krone voran zurück an seinen Platz. So wurde der Baobab für seine Eitelkeit und seinen Hochmut damit bestraft, einer der merkwürdigsten und dennoch nützlichsten Bäume zu sein.«

In memoriam Robert K. Merton (04.07.1910- 23.02.2003)

Mai 2004
03

 

Nachruf von Prof. Dr. Erwin K. Scheuch, Köln [KZfSS, 55, 2003: 406-409]

Robert K. Merton war der einflussreichste Soziologe der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Seine Reputation übertraf bereits zu dessen Lebzeiten diejenige von Talcott Parsons, der als der eigentliche Star der amerikanischen Soziologie galt. Da Merton sich als empirischer Soziologe verstand, ist es angemessen, ein solches Urteil auch empirisch zu unterfüttern.

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